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Bio.
Leon Brooks

„Es gab nie einen Plan B”, sagt Leon Brooks – und das glaubt man dem DJ und Musikproduzenten sofort. Seit 2017 bei WEPLAY Music, der Labelheimat von Genregrößen wie Robin Schulz, HUGEL, Faul Wad & Ad und vielen anderen unter Vertrag, hat sich der 24-jährige mit seinen Singles, Bootlegs und Remixen für Acts wie Culcha Candela bereits über die deutsche Dance- und House-Szene hinaus einen Namen gemacht. Airplay bei den großen Sendern und Support von Acts wie Lost Frequencies, Sam Feldt oder Plastik Funk, Gigs in renommierten Clubs wie dem Kölner Bootshaus und im Rahmen des Rock am Ring Festivals sowie weit über 3,5 Millionen Streams, davon alleine 1,3 Millionen für seinen Song „With You“ aus dem Jahr 2020, sprechen eine mehr als deutliche Sprache.

 

Dass Leon Brooks es mit der Musik ernst meint, wird schon früh deutlich. Genaugenommen im Kindergarten, wo er am CD-Player den DJ gibt. Mit 8 Jahren trommelt er in der Garage zum ersten Mal auf Eimern herum, bis seine Mutter ihn zum Schlagzeugunterreicht anmeldet. Das dazugehörige Instrument baut sich Leon aus Kochtöpfen und an Nylonschnüren befestigten Deckeln kurzerhand selbst, ehe schließlich das erste eigene Drumset angeschafft wird. Man muss die Geschichte von Leon Brooks so erzählen, weil sie zeigt, wie sehr der 1996 in Düsseldorf geborene und anschließend in Willich aufgewachsene, sich von Anfang an der Musik verschrieben hat. Nach dem Schlagzeugspielen bringt er sich Gitarre, Bass und Keyboard bei. Mit 11 spielt er in der ersten Band und wenig später auf Schulabschlüssen oder bei Festivals wie dem „Kaarst Total“. Aber irgendetwas fehlt.

 

Das ändert sich, als er mit 14 elektronische Musik für sich entdeckt, ein erstes Mischpult zulegt und beginnt, als DJ auf Partys aufzulegen. Leon investiert sein Taschengeld in Mischpulte, einen neuen Laptop sowie die dazugehörige Produktionssoftware und baut sein Kinderzimmer so nach und nach zum Tonstudio um. Darauffolgend übt er sich an der Produktion eigener Songs. In wochenlangem Finetuning entstehen so erste Remixe und Demos, die Leon an diverse Produzenten schickt. „Ich war schon immer sehr selbstkritisch und wollte nur Songs veröffentlichen, mit denen ich auch wirklich zufrieden bin. Schließlich stehe ich mit meinem Namen dafür. Für die eine oder andere Produktion habe ich deshalb vielleicht auch mal die Schule vernachlässigt“, sagt Leon, der selbst noch dann im Keller an Songs feilt, wenn die Freunde an den Badesee fahren.

 

Während er für das Fachabitur lernt, beginnt Leon, sich vom Bühnenbau über Lichttechnik bis hin zum Booking mit dem Thema Veranstaltungstechnik zu beschäftigen. Mit gerade mal 19 Jahren gründet er seine erste eigene Firma,
mietet ein eigenes Tonstudio an und jobbt an einer Tankstelle, um die Miete für die Räumlichkeiten bezahlen zu können. Parallel besucht er an der Pop-Akademie in Köln den Studiengang zum „Mastering Engineer“. Engagement, das sich wenig später auszahlt, als seine Demos ihm ein Signing bei der Kölner Qualitätsinstanz WEPLAY Music bescheren. Vollkommen zurecht. Denn Leon hat trotz seiner jungen Jahre bereits einen ganz eigenen Stil gefunden: Treibende und tanzbare Produktionen zwischen Dance und House treffen auf emotionale Vocals und kreieren so große Songs von enormer Strahlkraft. „Ich will mit meiner Musik keine Nische bedienen, sondern möglichst viele Menschen unterschiedlichsten Alters erreichen“, sagt Leon – und auch das glaubt man ihm sofort.